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Wie ich als Reiseberaterin in der Schweiz mein Geld verdiene - und warum du davon profitierst

  • 5. März
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. März

Transparenz ist mir wichtig. Deshalb erkläre ich dir heute mal von A-Z, wie ich als Reiseberaterin in der Schweiz mein Geld verdiene. Und warum das für dich nur Vorteile bringt.

Reiseberaterin sitzt auf einer Holzbank im Dschungel in Thailand und arbeitet als Travel Advisor unterwegs
Als Reiseberaterin bin ich viel unterwegs. Nur so kann ich Hotels, Destinationen und Erlebnisse persönlich kennenlernen.

In diesem Artikel geht's darum, wie ich als Reiseberaterin in der Schweiz mein Geld verdiene, warum mein Geschäftsmodell anders funktioniert als das eines klassischen Reisebüros und weshalb dir dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen. Ich zeige dir transparent, aus welchen drei Einnahmequellen meine Arbeit besteht und warum dieses System sowohl für dich als Reisende:n als auch für mich als Travel Advisor funktioniert.


Transparenz zuerst: So verdient eine Reiseberaterin in der Schweiz ihr Geld

"Wie verdienst du eigentlich dein Geld als Reiseberaterin?"


Manchmal höre ich diese Frage ganz direkt von euch, manchmal ist sie höflich verpackt, wenn jemand nicht so geradeheraus fragen will. Aber mir ist bewusst, dass die Frage da ist und ihr auf die Antwort neugierig seid.


Von manchen von euch kommt dann wie fast noch als Rechtfertigung hintendrein: Also, ich mein, nur von deiner Planungsgebühr kannst du ja nicht leben, oder?!


Und nein, das kann ich tatsächlich nicht.


Die Planungsgebühr ist einfach mal mein Einnahmezweig Nr. 1.


Aber um euch die Frage zu beantworten, muss ich kurz etwas ausholen. Weil das Konzept der Reiseberaterin in der Schweiz noch sehr jung und unbekannt ist. Und weil immer noch so oft der Vergleich zum klassischen Reisebüro kommt. (Lies HIER weiter, warum ich kein Reisebüro bin und was ich denn stattdessen so mache.)


Ich hingegen arbeite persönlich, unabhängig und mit starken Partnernetzwerken weltweit.


Warum der Beruf der Travel Advisor überhaupt entstanden ist

Im amerikanischen Raum ist die Tätigkeit der Travel Advisor viel weiterverbreitet und hat dort eine lange Geschichte. Früher haben die Reiseberater:innen dort ihr Geld vor allem mit der Provision von Flugreisen gemacht. The golden era of flying, die ist leider rum. Ab den 90er Jahren haben die Airlines die Provisionen mehr und mehr gekürzt, bis fast kaum noch was übrig war.


Mit dazu beigetragen haben dann später auch die vereinfachte Buchung übers Internet, das es plötzlich jedem auf der Welt supereinfach machte, die Flüge selbst zu buchen.


So musste ein neuer Einkommenszweig gefunden werden. Und der kam mit Provisionen von Hotels und Erlebnissen.


Was zuvor nur das Tüpfli auf dem i war, wurde nun zum Haupteinkommenszweig vieler Travel Advisor.


Und du weisst, was als nächstes passiert ist: Auch die Buchung von Hotels wurde für jedermann über das Internet zugänglich. Der Gang ins klassische Reisebüro war schlicht nicht mehr nötig.


Was wiederum bedeutete, dass sich die Travel Advisor neu erfinden mussten, um das Überleben ihres Berufszweigs zu sichern. Und geboren waren die Reiseberater:innen von heute.


Blick auf das Hotel Romazzino, A Belmond Hotel an der Costa Smeralda auf Sardinien mit türkisblauem Pool
Hotels wie das Romazzino, A Belmond Hotel, an der Costa Smeralda arbeiten noch so gern mit mir als Reiseberaterin zusammen (Bild mit freundlicher Genehmigung)

Warum Hotels am liebsten mit Reiseberater:innen arbeiten

Online buchen kann jede:r. Was dabei oft vergessen geht: Die Hotels müssen den OTAs (Online Travel Agencies, also z.B. Booking.com) horrende Provisionen abzwacken, um auf den Plattformen buchbar zu sein. Noch dazu kommt, dass die meisten Leute, die über OTAs buchen, Schnäppchenjäger auf der Suche nach dem günstigsten Deal sind. Und das sind oft nicht die Lieblingsgäste der Hotels, so hart es klingt.


Denn Hotels haben hinter den Kulissen ihre ganz eigene Gästehierarchie. Das heisst, wie du buchst, beeinflusst, wie du behandelt wirst. Mehr dazu erfährst du HIER.


Als Reiseberaterin bringe ich nicht nur dir, sondern auch den Hotels einen grossen Mehrwert.


Zum Beispiel müssen die Hotels kein Marketing betreiben, um dich als Gast zu gewinnen. Wenn sie in meinem Partnernetzwerk sind, kann ich darauf vertrauen, dass die Hotels für gut befunden sind. Und empfehle sie dir darum gern weiter.


Ausserdem arbeiten Hotels wahnsinnig gern mit uns Reiseberater:innen zusammen, schlicht weil wir Profis in der Branche sind und wissen, wie der Hase läuft. Wir versorgen sie mit allen nötigen Informationen und pflegen gute Beziehungen. Das macht das Leben für die Hotels einfacher.


Und genau das danken sie uns mit einer Provision.


Das ist also mein Einnahmezweig Nr. 2.


Und jetzt kommt der zentrale Punkt: Du zahlst keinen Rappen mehr als bei einer Direktbuchung.


Aber du bekommst deutlich mehr.


Diese Vorteile bekommst du nur über mich als Reiseberaterin

Denn wusstest du, dass die Hotels nicht nur mir danken, sondern auch dir? Weil es für sie so viel besser ist, mit einem Travel Advisor zusammenzuarbeiten, zeigen sie das oft auch mit einem grossen Dankeschön an dich.


Das kann z.B. heissen:

  • Gratis Zmorge inbegriffen

  • Gratis Zimmerupgrade

  • Resort Credit von teilweise mehreren 100 CHF, den du im hoteleigenen Restaurant oder Spa ausgeben kannst

  • Early Check-In

  • Late Check-Out

  • Willkommensgeschenk

  • Und manchmal sowas wie ein Weintasting oder eine Massage inklusive


Stell dir also vor, du checkst ein und dein Zimmer wird überraschen upgegradet.

Im Zimmer selbst wartet eine Flasche Wein auf dich.

Und am Abreisetag darfst du länger im Bett bleiben, wenn dein Flug erst spät geht.


Diese exklusiven Vorteile hängen immer vom Hotel ab, aber eins ist sicher: Du kriegst sie nur über die Buchung mit mir.


Warum du mit einer Buchung über mich mehr bekommst als bei einer Direktbuchung

"Und was ist mit Direktbuchungen beim Hotel? Ich dachte, das sei am besten für das Hotel."


Das ist tatsächlich eine gängige Annahme, die aber so nicht ganz stimmt.


Während es für das Hotel zwar tatsächlich besser ist, wenn du direkt buchst als über eine OTA, so bevorzugen sie immer noch die Buchungen über Travel Advisor.


Und lassen dich das auch spüren.


Denn um Direktbuchungen zu landen, muss ein Hotel enorm viel ins Marketing investieren, um überhaupt erstmal sichtbar zu werden und dich als Gast an Land zu ziehen. Darum ist es ihnen viel lieber, wenn die Buchungen über mich als Reiseberaterin reinflattern.


Und übrigens: Nur weil ich eine Provision bekomme, heisst das noch lange nicht, dass ich dir automatisch die teuerste Option empfehle. Das bringt mir nämlich weder kurz- noch langfristig etwas. Mein Ziel ist es, dass du mit deiner Reise rundum zufrieden bist und deshalb gerne wieder zu mir kommst, wenn die nächste ansteht. Genau das ist für mich am Ende die wertvollste Zusammenarbeit.


Frische Street-Food-Tacos in Mexiko auf einem Teller mit Limetten und Koriander auf einer Food Tour empfohlen von Reiseberaterin
Weitere Leistungen wie z.B. eine Food Tour unterstützen mein Einkommen ebenfalls

Wie weitere Leistungen in mein Einkommen als Reiseberaterin reinspielen

Neben meiner Planungsgebühr und den Hotelprovisionen gibt es noch einen dritten, deutlich kleineren Einnahmezweig Nr.3:


Provisionen von Touranbietern.


Das Prinzip ist dasselbe wie bei den Hotels: Du buchst eine Tour, ein Erlebnis oder ein Mietauto über mich und ich erhalte dafür eine Provision. Hier sind die Margen allerdings viel kleiner und das ist tatsächlich nur noch ein Tüpfli auf dem i.


Du siehst also, neben meiner Planungsgebühr sind die Hotelprovisionen ein grosser und wichtiger Teil meiner Einnahmen.


Genau deshalb ist es auch zentral für mich, dass ich bei einer Zusammenarbeit die Buchung für dich übernehmen darf, damit ich dir wirklich einen Mehrwert bieten kann. Nur so entsteht eine faire und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen dir und mir.


Und that’s it. So verdient eine Reiseberaterin in der Schweiz ihr Geld. Und wenn wir zusammenarbeiten, profitierst du von einem System, das wie für dich gemacht ist.



Fazit: Ein System, von dem wir beide profitieren

Am Ende funktioniert meine Arbeit als Reiseberaterin nur dann wirklich gut, wenn beide Seiten davon profitieren. Du bekommst eine persönlich geplante Reise, Zugang zu sorgfältig ausgewählten Unterkünften, oft exklusive Vorteile. Und jemanden an deine Seite, der sich in der Branche auskennt und den Überblick behält.


Ich wiederum werde für meine Arbeit auf mehreren Wegen fair entlöhnt: Durch meine Planungsgebühr und durch Provisionen meiner Partner:innen, mit denen ich eng und vertrauensvoll zusammenarbeite.


Für dich bedeutet das: Du zahlst in den allermeisten Fällen nicht mehr als bei einer Direktbuchung, bekommst aber deutlich mehr Wert, persönliche Beratung und Vorteile, die dir bei einer Buchung allein hinter verschlossenen Türen bleiben würden.


Genau deshalb funktioniert dieses Modell so gut.


Du willst es selbst ausprobieren? Dann melde dich mit deinen Ferienplänen über mein Kontaktformular!





FAQs zum Thema Geld verdienen als Reiseberaterin in der Schweiz

Kostet eine Buchung über eine Reiseberaterin mehr als eine Direktbuchung beim Hotel?

Nein. In den meisten Fällen zahlst du genau denselben Preis wie bei einer Direktbuchung beim Hotel. Meine Beratung und Betreuung wird teilweise durch Provisionen der Hotels finanziert. Für dich entstehen dadurch normalerweise keine zusätzlichen Kosten und oft erhältst du sogar zusätzliche Vorteile bei meinen Partnerhotels (über 100'000 weltweit!)


Warum verlangst du al Reiseberater:in eine Planungsgebühr?

Die Planungsgebühr deckt die Zeit, Expertise und individuelle Beratung ab, die in die Planung deiner Reise fliessen. Dazu gehören Recherche, persönliche Empfehlungen, Reiseplanung, Koordination von Hotels und Erlebnissen sowie meine Erfahrung aus der Branche. Sie ermöglicht es mir, unabhängig zu arbeiten und dir wirklich passende Optionen vorzuschlagen.


Bekommst du als Reiseberater:in Provisionen von Hotels?

Ja. Wenn du ein Hotel über mich buchst, erhalte ich in vielen Fällen eine Provision vom Hotel. Diese ist bereits in den Hotelpreisen einkalkuliert und erhöht den Preis für dich nicht.


Welche Vorteile habe ich, wenn ich über almaventura buche?

Viele Hotels bedanken sich bei Gästen, die über Travel Advisor buchen, mit zusätzlichen Vorteilen. Dazu können zum Beispiel Frühstück, Zimmer-Upgrades (je nach Verfügbarkeit), Resort Credits, Early Check-in oder Late Check-out gehören.


Warum arbeiten Hotels gerne mit Reiseberater:innen zusammen?

Reiseberater:innen bringen Hotels passende Gäste, kennen die Branche und übernehmen einen grossen Teil der Beratung. Dadurch sparen Hotels Marketingkosten und erhalten Gäste, die gut zum Hotel passen.


Kann ich trotzdem selbst buchen, wenn ich deine Planung nutze?

Grundsätzlich arbeite ich so, dass ich sowohl die Planung als auch die Buchung übernehmen darf. Nur so kann ich dir den vollen Mehrwert bieten und sicherstellen, dass alles reibungslos organisiert ist.


Für wen lohnt sich die Zusammenarbeit mit einer Reiseberaterin besonders?

Vor allem für Reisende, die eine individuell geplante Reise möchten, wenig Zeit für Recherche haben oder Wert auf persönliche Empfehlungen und besondere Hotels legen.

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